Homöopathie

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist. (Paracelsus)

Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsgesetz, dass schon indische Weise 1000 v.Chr., Hippokrates 400 v.Chr. und Paracelsus im 16. Jahrhundert beschrieben haben. Der Entdecker der Homöopathie, der deutsche Arzt S.C. Hahnemann fasste Anfang 1800 dieses Grundprinzip wie folgt zusammen: „Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt (similia similibus curentur)“.

Auch die moderne Schulmedizin bedient sich diesem Prinzips, wenn z.B. bei der Allergiebehandlung Allergene in kleinen Dosen eingesetzt werden, um den Körper zur Antikörperbildung anzuregen, oder wenn nässende Wunden mit feuchten Verbänden und trockene Wunden mit trockenen Wundauflagen behandelt werden.

Aufgrund diese Therapieprinzips werden in der Homöopathie um Kranke zu heilen, Medikamente gegeben, die bei Gesunden, wenn sie diese Arzneien einnehmen würden, genau dieselben Krankheitserscheinungen verursachen würden, unter denen die Erkrankten leiden. Zum Einsatz kommen meistens Arzneimittel pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Herkunft. Diese werden nach ganz genauen Vorschriften bearbeitet indem sie systematisch verdünnt und verschüttelt (potenziert) werden. Die sich ergebene Potenz des Mittels beschreibt die therapeutische Wirkkraft der Arznei.

Aber entscheidend für die Wirksamkeit der Homöopathie ist nicht alleine diese besondere Herstellungsweise der Medikamente, sondern vielmehr die Behandlungsweise selbst: Der Arzt versucht den erkrankten Menschen in seiner Ganzheit zu erfassen, mit all seinen körperlichen, seelischen und geistigen Eigenschaften und ihn dann entsprechend zu behandeln. Es wird hier also nicht die Krankheit oder das Symptom, sondern der Mensch behandelt. Dies erfordert vom Erkrankten Geduld und Wille zur Mitarbeit, da sonst die Ursache der Gesundheitsstörung nicht erkannt werden kann („Wer verstehen will, muss Geduld haben.“ Albert Camus).

Die homöopathische Behandlung ist eine aktive Therapie, da sie dem Patienten Hilfe zur Selbsthilfe bietet und seine Aktivität und Mitarbeit fordert. Eingesetzt werden kann die homöopathische Therapie bei fast allen Erkrankungen, abgesehen von schweren Akutkrankheiten, Mangelzuständen (hier Ersatz der fehlenden Substanz/Hormon notwendig) oder unwiderruflichen Substanzzerstörungen des Organismus.

Leider ist die klassische Homöopathie keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und muss daher privat liquidiert werden. Nutzen Sie für Ihr Wohlergehen diese individuelle besondere Therapie.